risom.de - Fair Trade Klamotten

Fair Trade Klamotten mit Aussage

Fair Trade
fair trade, fair produziert, fair gehandelt, ...? Drucken

Mittlerweile existiert eine Vielzahl von Labeln, Siegeln und Zertifizierungsstellen, die für Fair Trade Klamotten bzw. faire Arbeitsbedingungen in der Textilproduktion stehen. Sie unterscheiden sich dabei jeweils durch ihre Interessenschwerpunkte und Ansprüche. Während einige Label so leichte Kriterien aufweisen, dass auch Firmen mit fragwürdigen Arbeits- und Produktionsbedingungen sie erreichen können (z.B. WRAP oder Öko-Tex 100), gibt es mehrere relevante Labels. Die folgenden Seiten stellen diese jeweils vor und vergleichen sie miteinander.

Je nach den Ansprüchen der bewertenden Personen kann man dabei unterschiedliche Schlüsse ziehen. Bei risom.de haben wir hier fünf Schwerpunkte, nach denen wir beurteilen, ob ein Zertifikat nach unserem Verständnis für faire Kleidung steht (in eckigen Klammern stehen jeweils bereits Vergleiche miteinander):

  • Umgang mit Kinderarbeit,
  • Koalitionsfreiheit (können die MitarbeiterInnen sich in Gewerkschaften organisieren, um selbst für ihre Interessen zu sorgen?)
  • Höhe der Löhne
  • Höhe der Arbeitszeiten
  • Überprüfung der Einhaltung der Kriterien (werden die Unternehmen unabhängig geprüft oder machen sie das selbst usw.).

Ziel muss es sein, dass das Zertifikat für alle 5 Kriterien möglichst starke Ansprüche an das Unternehmen stellt, damit die Interessen der Arbeiterinnen und Arbeiter möglichst umfangreich durchgesetzt werden können. Von besonderer Bedeutung sind aktuell (November 2010) drei Projekte:

 

Falls Du keine Lust hast, selbst alle Details zu vergleichen, gibt es auch nochmal einen zusammenfassenden Vergleich der Labels für Fair Trade Klamotten.

 
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